Mental Coaching (Training)

MENTALE STÄRKE IST KOPFSACHE

Was ist Mental Coaching (Training)?

"Unter mentalem Training ist die planmässige wiederholte und bewusst durchgeführte Vorstellung einer Bewegung oder Handlung ohne gleichzeitige Ausführung zu verstehen." (Quelle Eberspächer 2001)

 

Bei welchem Problem hilft mentales Coaching (Training)?

  • Aufregung vor Wettkämpfen
  • Stress, Druck, Angst Fehler zu machen
  • Mangelndes Selbstvertrauen
  • Angst zu Versagen
  • Innere Blockaden

Mentales Training wie funktioniert das?

Im Grunde funktioniert mentales Training wie Meditation.

"Es verfolgt den Zweck, Körper, Geist und Seele in Einklang zu bringen, deren Kräfte zu bündeln und auf das anvisierte Ziel auszurichten."

Denn nur durch die Balance zwischen Körper, Geist und Seele lässt sich das Leistungspotenzial steigern und voll ausschöpfen.

 

Es nützt nichts, wenn das Bewusstsein siegen will, das Unterbewusstsein hingegen Skepsis erzeugt. Stress, Angst und Unsicherheit beeinträchtigen die Leistung und führen mitunter zum Scheitern eines Vorhabens........weiter zum Angebot Mental Coaching

 

So trainierst Du Deine mentale Stärke – 7 Tipps

Im Folgenden habe ich sieben Möglichkeiten aufgeführt, mit denen Du Deine mentalen Kräfte forcieren und mobilisieren kannst, um sie dann bei Bedarf abzurufen.

 

1. Bereite Dich vor!

Die Vorbereitung mag vielleicht für den einen oder anderen nicht im direkten Kontext zur mentalen Stärke stehen. Allerdings nur auf den ersten Blick. Wer sich intensiv auf seine Aufgabe, auf die Herausforderung vorbereitet, wird dann auch entsprechend sicherer agieren.

 

Um hier nochmals die Einsatzkräfte zu erwähnen: Du hast die Abläufe in Extremsituationen unzählige Male geübt, bist – soweit dies möglich ist – bestens vorbereitet.

 

Das ist mit ein Grund für das „Funktionieren“ in solchen Situationen. Deshalb hat auch die Vorbereitung einen wesentlichen Anteil daran, die mentale Kraft punktgenau abrufen zu können.

 

2. Nutze die Autosuggestion

Dazu ein Zitat von Henry Ford (amerik. Automobilproduzent, 1863-1947):

„Ob du glaubst, du schaffst es, oder ob du glaubst, du schaffst es nicht – du wirst auf alle Fälle recht haben!“

 

Wer am anvisierten Ziel zweifelt, wird sich mit dem Erreichen schwertun. Je grösser die Zweifel, desto grösser die Wahrscheinlichkeit des Scheiterns.

 

Ein Sportler, der unbedingt siegen will, aber grosse Zweifel daran hegt, legt sich selbst Steine in den Weg. Diese Zweifel wirken wie ein schwerer Rucksack auf dem Weg in Richtung Ziel – angefangen bei der Vorbereitung bis zum Wettkampf selbst.

 

Solche Selbstzweifel machen sich durch „destruktive“ Gedanken bemerkbar. Und genau diese Gedanken gilt es im Zaum zu halten. Das kann mit Autosuggestion gelingen.

 

Denke an Dein Ziel und sagen Sie sich dabei immer wieder Ich schaffe das, ich schaffe das …“ – morgens nach dem Aufstehen, beim Zähneputzen, beim Frühstück, mittags, abends und kurz vor dem Einschlafen. Vermeiden Sie negative Gedanken, die Ihnen suggerieren, es nicht zu schaffen.

 

3. Mit Visualisieren das Unterbewusstsein anzapfen

Das Visualisieren hast Du sicher auch schon bei Sportlern beobachtet, die kurz vor dem Wettkampf stehen. Beispielsweise bei Skirennläufern, die vor dem Start mit geschlossenen Augen in Gedanken die Strecke runterfahren und dabei entsprechende Bewegungen durchführen.

 

Beim Visualisieren geht es nicht nur darum, sich die (Wettbewerbs-)Situation in möglichst detaillierten Bildern vorzustellen, sondern insbesondere auch das erreichte Ziel. Dabei ist es wesentlich, dass es sich um positive Gedankenbilder verbunden mit Emotionen handelt – beispielsweise die Wahrnehmung der Freude, die Erleichterung nach der Zieleinfahrt.

 

Je stärker diese Gedankenbilder und die dabei empfundenen Emotionen, desto grösser der positive Einfluss auf das Unterbewusstsein.

Es wird das Erreichen des Zieles „programmiert“!!

 

4. Setze Dich mit den Hürden im Kopf auseinander

Behindern Ängste oder negative Gedanken Deinen Erfolg, dann solltest Du dich mit diesen bewusst auseinandersetzen. Ein Verdrängen ist kontraproduktiv. Auch wenn diese Hürden im Kopf nicht von einem Tag auf den anderen verschwinden – wenn man seine Ängste akzeptiert, sie annimmt, kann das schon ein grosser Schritt in Richtung Ziel sein.

 

Führe diese Auseinandersetzung mit den eigenen Ängsten und Zweifeln am besten schriftlich durch. Denn die schriftliche Auseinandersetzung ist in der Regel wesentlich intensiver und hat häufig eine reinigende Wirkung. Hierfür kannst Du auch ein Tagebuch nutzen – dazu gleich der nächste Tipp:

 

5. Führe ein Tagebuch

Ein Tagebuch zu führen und diesem sämtliche Sorgen und Ängste in schriftlicher Form anzuvertrauen, hilft dabei, die (negativen) Gedanken zu erfassen und in aller Ruhe zu reflektieren. Die direkte Auseinandersetzung mit einer bestimmten Problematik führt nicht selten zu deren Lösung.

 

Im Tagebuch solltest Du aber vor allem Situationen festhalten, in denen Du bereits mentale Stärke an den Tag gelegt hast. Dieses Fokussieren auf bereits erreichte Erfolge stärkt das Selbstvertrauen und damit auch die mentale Stärke. Am besten gelingt das mit einem Erfolgstagebuch.

Der schriftliche Prozess ist ein effektives Instrument beim Forcieren der mentalen Stärke.

 

6. Finden Deinen persönlichen Mentaltrainer

Kaum ein Profisportler, der nicht auf einen Mentaltrainer zurückgreift. So ein Trainer bzw. Coach unterstützt dabei, das Unterbewusstsein und Bewusstsein auf die anvisierten Ziele zu „programmieren“.

 

Aber es muss nicht unbedingt ein Trainer/Coach sein. Finde in Deinem privaten Umfeld Personen, die an Dich und an Deine Ziele glauben, die Dich anspornen, die Dich auch bei Rückschlägen auffangen und wieder aufbauen. Ein solcher Rückhalt kann wesentlich dazu beitragen, dass Du in der (Extrem-)Situation – z. B. im Wettkampf – die mentalen Fähigkeiten punktgenau abrufen kannst.

 

7. In der Ruhe liegt die Kraft

Dieses Sprichwort bringt es auf den Punkt. Denn was macht ein Sportler wenige Minuten vor dem grossen Wettkampf? Richtig – er geht in sich, sucht die Ruhe, die Stille.

 

Deshalb: Stehest Du vor einer herausfordernden Situation, in der Du alle Kräfte benötigst, schotte Dich ab. Wenigstens für wenige Minuten. Wenn möglich, ziehe Dich an einen Ort zurück, wo Du ungestört bist. Atme tief durch und visualisiere dann Dein grosses Vorhaben. Motivieren Dich mit Autosuggestion. Und dann ran ans grosse Ziel!

 

Abschliessend nochmals zusammengefasst, wie Du Deine mentale Stärke trainieren kannst:

  • Bereite Dich vor.
  • Praktiziere Autosuggestion.
  • Setze Dich (schriftlich) mit den Hürden im Kopf auseinander.
  • Visualisiere.
  • Wandele destruktive in konstruktive Gedanken um.
  • Führe ein (Erfolgs-)Tagebuch.
  • Finde Deinen persönlichen Mentaltrainer.
  • In der Ruhe liegt die Kraft.

 

Vorteile von Mental Coaching (Training) 

  • Verbesserung der Stabilität z.B. durch positive Selbstgespräche
  • Verkürzte Lernzeiten
  • Stärken stärken
  • Simulation von Wettkampfsituationen
  • Identifikation mit dem Sport und Deinen Zielen
  • Aktivierung der eigenen Kräfte und Ressourcen
  • Optimale Einstellung für den Wettkampf
  • Überwindungen von Blockaden
  • Sich von inneren und äusseren Störfaktoren abschotten können
  • Probleme als Herausforderung sehen
  • Sich immer wieder motivieren können z.B. durch starke Zielorientierung im Training
  • Steigerung der Konzentration